Unser Einsatzzenter

Das neue Einsatzzenter in Mertert beherbergt die Freiwillige Feuerwehr Mertert-Wasserbillig sowie die Protection Civile (Zivildienst) Mertert. Beide zusammen bilden das Centre d’Intervention Mertert-Wasserbillig CIMW das unter der Leitung von Marc Mitten steht. Ihm zur Seite stehen fünf (5) Adjunkte sowie neun (9) Vorstandsmitglieder.

Erstmalig bekleidet ein und dieselbe Person die Posten von Wehrführer und Zenterchef hier zu Lande. Diese Konstellation ergab die Möglichkeit zur Zusammenlegung von Mann, Material und finanziellen Eigenmitteln. Die Einsatztruppe besteht aus +/- 100 freiwilligen Helfern, denen ein grosser, technisch anspruchsvoller Fuhrpark zur Verfügung steht.

Der Grossteil der Einsätze (+/-1300) wird von den Ambulanzhelfern erledigt, die weiteren (+/-300) Einsätze unterliegen der Freiwilligen Feuerwehr und dem Sauvetage. Die Jugendfeuerwehr wird von Jérôme Biondi, unterstützt von fünf (5) Helfern, geleitet. Die 25 Jugendlichen werden hier auf spieleriche Weise auf das Feuerlöschwesen vorbereitet. Die Jugendlichen sind im Alter von 8 bis 16 Jahren. Mit dem Erreichen des 16ten Lebensjahres findet der Übertritt automatisch statt.

Ein optimales Rettungszentrum mit gut ausgebildetem Personal

Das "Centre d’Intervention Mertert-Wasserbillig" ist landesweit wahrscheinlich eines der modernsten Rettungsstützpunkte des Landes. Funktionalität im Inneren des Gebäudes war das Hauptziel. Vom Eingang gelangt man in nur wenigen Schritten zu allen Punkten.

Im Erdgeschoss sind folgende Räume untergebracht:

  • Aufenthalts- und Instruktionsraum der Jugendfeuerwehr
  • Umkleideräume für Damen und Herren: von hier hat man direkten Zugang zu den beiden großen Hallen in denen die Feuerwehrfahrzeuge untergebracht sind und ebenso zu dem Flügel wo die Rettungswagen und der Einsatzleitwagen stehen. Bei diesen Fahrzeugen sind Hygiene und Sauberkeit äußerst wichtig und deswegen sie in separaten Garagen untergebracht.
  • Waschraum: hier steht eine grosse industrielle Waschmaschine zur Verfügung um nach grösseren Einsätzen die Einsatzkleidung waschen und reinigen zu können.
  • Materialräume: neben dem Waschraum befi nden sich mehrere Räume und Lager für verschiedenes Material, wie zum Beispiel Reservematerial für die Ambulanzfahrzeuge, Einsatzkleidung, allgemeines Material und Vorrat.
  • Atemschutzgerätewerkstatt: Das Highlight im neuen Einsatzzentrum ist die Atemschutzgerätewerkstatt, eine mit hochmoderner Technik ausgestatteter Werkstatt in welcher die Atemschutzgeräte computergestütz kontrolliert und gewartet werden und nach den Einsätzen wieder gesäubert und einsatzbereit gemacht werden. Ein Atemluft-kompressor erlaubt das gleichzeitige Füllen von vier 200-bar Atemluftfl aschen sowie von vier 300-bar Atemluftfl aschen. Ebenso ist ein Füllschlauch für Taucherfl aschen vorhanden. Für das Bedienen der Atemschutzwerkstatt wurden einige Mitglieder speziell in Koblenz auf der Feuerwehr- und Katasrophenschutzschule ausgebildet.
  • Werkstatt: hier befindet sich das benötigte Handwerksmaterial.
  • Garagen: Es stehen 11 Garagen zur Verfügung. Eine dieser Garagen ist so ausgerüstet, dass man ein Fahrzeug darin waschen kann. Die Hallen und der Platz davor bieten genügend Raum, um auch bei schlechtem Wetter Übungen abzuhalten. Nach dem Einsatz können die Stiefel in zwei Stiefelwaschanlagen gesäubert werden.
  • Sanitäranlagen: WC und Duschen für Damen und Herren

Im Obergeschoss befinden sich diese Räume:

  • Instruktionssaal: der mit moderner Projektions- und Beschallungstechnik ausgetstattete Raum bietet genügend Platz für unsere Mitgieder um Instruktionen oder Versammlungen abzuhalten.
  • mehrere Büros: um die administrative und organisatorische Arbeit bewerkstelligen zu können steht eine adequate Infrastruktur mit Computer, Telefonanlage, Fax, Kopiergeräten, Ordnerschränken zur Verfügung.
  • zwei Schlafräume: Mitglieder, die nicht in der Gegend des Einsatzzentrums wohnen können trotzdem nachts Bereitschaftsdienst leisten. Desweiteren könnten diese Räume für kurze Zeit Familien zur Verfügung gestellt werden, die durch Unfall, Sachschaden oder Ähnliches keine Unterkunft mehr haben.
  • Aufenthaltsraum
  • Küche

Außerhalb des Gebäudes befinden sich:

  • eine Übungsstrecke mit drei verschiedenen Wasserhydranten sowie einem Brunnen. Hier können praktische Übungen zum Thema Wasserförderung und Schlauchkunde stattfinden.
  • der von weitem sichtbare, 12.70 Meter hohe Schlauchturm. Er dient zum Aufhängen und Trocknen von bis zu 40 B/C Schläuchen und zum Abhalten von Rettungs-, Abseil- und Atemschutzübungen.
Hôtel-Restaurant Kinnen
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